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Geschichte und Baukunst
Die Ausgrabungen seit 1973 auf dem Schiffenberg (''Schöffenburg'' / Scephenburc) bestätigen, dass das Gebiet bereits im 6./7. Jahrhundert von der fränkischen Kolonisation erfasst wurde.
Damals gelang der Nachweis, dass der Berg seit 6.000 Jahren besiedelt war und besonders in fränkischer Zeit stark befestigt war.
Die Überreste sind vor dem Eselstor im Norden restauriert und mit Informationstafeln versehen. Damals gemachte Funde sind im Vorraum der Gaststätte ausgestellt.
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Genau genommen handelt es sich bei dem Kloster um ein Augustiner-Chorherrenstift, dessen Angehörige Weltgeistliche waren und keine zurückgezogenene Mönche.
Die Gründung geht auf eine Stiftung der Gräfin Clementia zu Gleiberg aus dem Jahr 1129 zurück und ist somit noch etwas älter als Burg und Siedlung Gießen. Etwa 100 Jahre später kam ein Nonnenkloster (Cella) am Südhang des Schiffenbergs hinzu, in der Nähe des heutigen Neubaugebiets Petersweiher. Straßen- und Flurbezeichnungen wie Nonnenberg oder Klosterwiese weisen noch heute darauf hin.
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